Warum interessieren Sie sich für den Besuch eines Yogakurses?

 

  • Haben Sie Rückenschmerzen?
  • Sind Ihre Schultern und der Nacken verspannt?
  • Wollen Sie beweglicher werden?
  • Suchen Sie Entspannung und einen Ausgleich?
  • Wollen Sie Stress abbauen?
  • "Wollen Sie mal was für sich tun"? 
  • Sind Sie neugierig und wollen Yoga gerne kennenlernen?

Die meisten Menschen beginnen einen Yogakurs aus einem dieser Gründe.

 

Warum bleiben dem Yoga so viele Übende treu?

Die Übenden machen natürlich subjektiv unterschiedliche Erfahrungen.  Zu den häufigsten  Wirkungen einer regelmäßigen Yogapraxis gehören:

 

  • Yoga tut gut
  • Rückenschmerzen bessern sich
  • Aufbau von Kraft, Flexibilität und Gleichgewichtssinn 
  • Beweglichkeit nimmt zu
  • Lösung von Spannungen und Blockaden
  • Stabilisierung der Gesundheit
  • Verbesserung der Konzentration
  • Vertiefung der Atmung
  • Abbau von Stress
  • Entspannung und Ausgleich
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Steigerung des persönlichen Wohlbefindens
  • Herstellung eines harmonischen Gleichgewichts
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Yoga macht Spass
  • Steigerung des Selbstbewusstseins

 

 

Warum wirkt Yoga auf Körper, Geist und Seele? 

In der von mir unterrichteten Hatha Yoga Praxis werden Sie  lernen mit dem Körper symbolische Stellungen (asanas) einzunehmen,  fließende Übungsreihen (vinyasas oder karanas) auszuführen und  diese mit dem belebenden Atemstrom (prana) zu verbinden.  

 

Wenn Sie mit Yoga beginnen, brauchen Sie etwas Zeit, um sich mit den körperlichen Anforderungen einer Yogahaltung vertraut zu machen. Damit sich die positiven Wirkungen einstellen können, ist es notwendig ein asana möglichst präzise und korrekt auszuführen. Dabei werden Sie da abgeholt, wo Sie gerade stehen.  Die Übungen können teilnehmerbezogen angepasst werden und auch Hilfsmittel können die korrekte Ausführung einer Übung unterstützen. Körperhaltungen oder Übungsfolgen werden intensiv, schrittweise und zielgerichtet vorbereitet.

  

Wenn Sie Yoga eine Weile regelmäßig üben,  kann auf weitere Feinheiten geachtet  und der Atem besser mit der Übung koordinert werden. Sie werden angeleitet die Haltungen  nicht mechanisch, sondern mit größtmöglicher Achtsamkeit einzunehmen.  Es ist dann möglich zu beobachten, welche Bereiche des Körpers bewusst wahrgenommen werden können und wohin der Atem fließt. Atemübungen und kurze Meditationen untersützen diesen Prozess.    Entspannungsübungen, bringen den nötigen Ausgleich und schließen jede Yogastunde ab.  Durch die Konzentration des Geistes auf den Körper können die ständig vorhandenen Gedankenströme zur Ruhe kommen.

 

 

Im Yoga Sutra des Patanjali wird Yoga als der Zustand beschrieben, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen. Yoga ist hier eine Erfahrung, das Erleben eines Zustandes. Um auch Ihnen diese Erfahrung zu ermöglichen, müssen die Bewegungen des Körpers und die Bewegungen des Geistes in der Yogapraxis verschmelzen. Dies kann durch regelmäßige und gezielte Wiederholungen von einzelnen asanas und vinyasas erreicht werden. Nur durch Ihre  Bereitschaft zum regelmäßigen Üben können bestehende Grenzen erweitert und eigene Erfahrungen gemacht werden. Ihre eigene Erfahrung in der Übung  verfeinert schrittweise die  persönliche Körper- und Selbstwahrnehmung. Dies wirkt schließlich harmonisierend auf die physischen, psychischen und seelischen Vorgänge. Die Perfektion im asana ist laut Patanjali (Kap 5 des Sutras) erreicht, wenn folgende Kriterien zusammen verwirklicht werden können:  

  

  • stabil und angenehm

  • eine Zeitlang gehalten

  • mit beherrschtem Atem

  • mit beherrschtem Geist

  • den Blick wie in die Unendlichkeit.

 

Die Qualität der Übung wird nicht durch den körperlichen Schwierigkeitsgrad der Haltung oder die Komplexität der Übungsreihe bestimmt, sondern wesentlich durch die innere Haltung mit der  die Übung ausgeführt wird.